
Lichtschwerter/Laserschwerter
Lichtschwerter sind die Waffen eine´s Jedi oder Sith.Es gibt sie in verschiedene Farben.Violett,hellblau,Blau,Grün,Rot.Die Sith haben immer ein Rots Lichtschwert.Die Jedi haben halt die unterschiedlichen Lichtschwert Farbkristalle.
Konstruktion- „Der Kristall ist das Herz der Klinge.
Das Herz ist der Kristall des Jedi.
Der Jedi ist der Kristall der Macht.
Die Macht ist die Klinge des Herzens.
Alle sind miteinander verbunden.
Der Kristall, die Klinge, der Jedi.
Ihr seid eins.“ - — Traditionelle Verse bei der Konstruktion eines Lichtschwerts [2]
Die Konstruktion eines eigenen Lichtschwertes ist ein wichtiger Teil der Ausbildung eines Padawans. Viele nehmen sich bei der Gestaltung und der Art des Griffs das Schwert ihres Meisters zum Vorbild, um ihm so Respekt zu erweisen. So ist Luke Skywalkers selbstgebautes Lichtschwert fast identisch mit dem seines ersten Meisters Obi-Wan Kenobi, nur die Klinge ist grün wie die seines zweiten Meisters Yoda. Manche Jedi konstruieren aber später, sobald sie den Rang eines Jedi-Meisters erreichen, ein zweites Schwert, dessen Äußeres sich dann nach dem Träger selbst richtet. Für die Konstruktion sammeln die Padawane spezielle Kristalle, die in der Regel in Höhlen gefunden werden. Mithilfe der Macht bauen sie eine Art Verbindung zu den Kristallen auf, und setzen sie unter der Anleitung eines Meisters in ihr Schwert ein. Dieser rezitiert dabei einen Vers, der die Verbundenheit und Bedeutung für Padawan und Lichtschwert zum Ausdruck bringt.
Spezialanfertigungen
In gewisser Hinsicht ist jedes Lichtschwert eine Sonderanfertigung, da sie von ihrem jeweiligen Benutzer individuell gefertigt werden. Das Heft ist dabei frei gestaltbar, solange es den technischen Komponenten im Inneren genug Platz bietet und dem Kampfstil des Trägers entgegenkommt.
Mace Windus Lichtschwert
Nachdem Mace Windu Meister und Mitglied des Hohen Rates geworden war, baute er, wie viele vor ihm, ein neues Lichtschwert, das die Veränderungen, die er durchlief, zum Ausdruck bringen sollte. Der Griff seines neuen Schwertes war mit Elektrum besetzt und in Gold und Silber gehalten, und bot so einen sehr eleganten Anblick. Im Gegensatz zu den meisten anderen Jedi benutzte er keine blauen oder grünen Kristalle, sondern purpurfarbene, die er schon bei einer seiner ersten Missionen als Padawan gesammelt hatte.
Gebogener Griff
Zur Blütezeit des Form-II-Lichtschwertkampfes, der sich auf das Duell konzentrierte, war der gebogene Griff die Norm, da er einen weitaus präziseren Umgang mit dem Schwert erlaubte. Seit diese Form aber anderen wich, die für den Kampf gegen blasterbewaffnete Gegner entwickelt worden waren, bevorzugen die Jedi gerade Griffe. Dooku, ein Meister der Form II, ersetzte sein erstes Lichtschwert durch eines mit gebogenem Griff, als dies schon lange als archaisch galt. Für ihn war es dennoch perfekt und leistete ihm im Kampf gute Dienste. Er war nicht der einzige, der die alte Griff-Form schätzte, auch seine Schülerin Komari Vosa sowie die Dunkle Jedi Asajj Ventress benutzten beide zwei ähnliche Schwerter. Auch vor der Zeit von Sidious und Dooku gab es diese Schwerter, denn Darth Bane bekam von Lord Kas'im ein solches Schwert.
Doppelklingen-Lichtschwert
Die wohl aufsehenerregendste Variante des Lichtschwerts ist das Doppelklingen-Lichtschwert, auch Doppelschwert genannt. Der gefallene Jedi Exar Kun konstruierte circa 4000 Jahre VSY als erster ein Lichtschwert mit zwei Klingen. Derartige Waffen unterscheiden sich im Aufbau nicht sonderlich von den traditionellen Lichtschwertern, man benötigt lediglich sämtliche Komponenten in doppelter Ausführung. Sie bestehen im Grunde aus zwei an den Enden zusammengefügten Schwertern und erfordern eine außergewöhnliche Beherrschung der Macht und körperliches Training.
- Darth Bane: „Also gibt euch die Waffe mit der Doppelklinge mehr Möglichkeiten?“
- Kas'im: „Nein. Aber du denkst, dass es so ist, also ist die Wirkung die gleiche.“
- Darth Bane: „Ich verstehe es immer noch nicht, Meister.“
- Kas'im: „Mein Doppellichtschwert kommt dir seltsam vor. Fremdartig. Du verstehst nicht vollkommen, was es leisten kann und was nicht.“
- — Darth Bane und Kas'im während einer Trainingssequenz (Quelle)
Da die Handhabung solcher Lichtschwerter sehr anspruchsvoll ist, können sie für den Träger gefährlicher werden als für dessen Gegner, machen ihren Benutzer bei korrekter Handhabung jedoch zu einem bedrohlichen Gegner. Das liegt jedoch nicht an den zwei Klingen oder an den angeblichen Vorteilen im Kampf. Die Bedrohlichkeit entsteht lediglich dadurch, dass der Gegner beide Klingen als getrennte Waffen ansieht, und glaubt, er müsste sich gegen beide verteidigen. Das ist nicht der Fall, da die eine Klinge immer in die entgegengesetzte Richtung der anderen weist. Die gedachten Vorteile bestehen also rein auf psychologischer Ebene, und haben nur dank der Exotik der Waffe Auswirkungen auf den Gegner. Da dieser die Waffe nicht kennt und von der Fremdartigkeit dieser geblendet wird, weiß er nicht, was sie wirklich leisten kann und was nicht. Er verdoppelt im Geiste die Anzahl der Möglichkeiten des Gegners. Allerdings ist dieser nicht mehr im Vorteil, sobald sein Gegner das Doppelschwert durchschaut hat, und sich zu Nutze machen kann, dass das Doppelklingen-Lichtschwert in der Praxis weit eingeschränkter ist als das traditionelle Lichtschwert. Es erlaubt zwar kraftvolle Angriffe, ist aber weniger präzise als ein gewöhnliches Lichtschwert. Die zwei Klingen verlangen ausholende Bewegungen, die ein rasches Zustechen, wie es vor allen Dingen beim Makashi-Stil vorkommt, so gut wie nicht erlaubt.
Das Meistern dieser Waffe ist äußerst schwierig, daher verstanden nur wenige Sith und Jedi, was es mit ihr auf sich hatte. Nur wenige wissen wie man sie angreift oder wie man sich gegen sie verteidigt. Selbst wenn man das Geheimnis um das Doppelklingen-Lichtschwert kennt, ist man dennoch nicht direkt in der Lage erfolgreich gegen einen Nutzer dieser Waffe zu bestehen. Trotz der Erkenntnis, dass die Exotik der Waffe kein Problem darstellt, wenn man sich gegen sie verteidigt, wird sich der Verteidiger immer noch stark konzentrieren und anstrengen müssen, um gegen sie zu bestehen, wenn er kein Experte für diesen bestimmten Stil des Kampfes ist. Deutlich wird das zum Beispiel auf Naboo, wo der Sith Darth Maul gegen Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn antrat. Obwohl er zwei Gegnern gegenüberstand, war es ihm noch möglich Qui-Gon von seinem Padawan zu trennen und ihn zu töten, was daran lag, dass sich jeder der zwei Jedi nur auf eine Klinge konzentrierte und sich so auf den anderen verließ. Als der Sith die beiden jedoch trennte, musste er seinen Gegner nur noch mit einem Tritt zurückdrängen, und dann in einem schnellen Wirbel zustechen.
Das Doppelschwert Exar Kuns hatte insofern noch eine weitere Besonderheit, dass sich beide Klingen durch zusätzliche Verbesserungen von einem halben Meter auf anderthalb Meter verlängern und wieder verkürzen ließen. Außer Kun kämpften auch die Jedi Bastila Shan, der Sith-Lord Kas'im, die dunkle Jedi Asajj Ventress, sowie der Schüler Darth Maul mit einem Doppelklingen-Lichtschwert. Nach der Gründung des neuen Jedi-Ordens wurde es jedoch zunehmend auch von den Jedi, wie zum Beispiel Shado Vao im Jahr 137 NSY, benutzt.
Kurze Lichtschwerter
Es gab neben den Standard-Lichtschwertertern auch eine weitere Art mit gleicher Form und identischem Aufbau, die jedoch in der Länge reduziert waren. Diese Schwerter waren so gebaut, dass sie eine Klinge erzeugten, die von der Stärke her mit der eines gewöhnlichen Lichtschwertes vergleichbar war, nur war sie kürzer. Der Griff war ebenfalls kleiner, dennoch fanden neben den übrigen technischen Komponenten bis zu drei Kristalle im Inneren Platz.
Ein kurzes Schwert, von Yoda verwendet.
Um 4000 VSY wurden diese Waffen oft als Ergänzung zu den Standardschwertern benutzt. Durch ihren kürzeren Aufbau ließen sie sich leicht in der Nebenhand führen, und erleichterten so den Kampf mit zwei Schwertern. Ihre Beliebtheit nahm jedoch mit der Zeit ab, sodass sie zu einer Rarität wurden. Der Jedi-Meister Yoda benutzte bis zu seinem Exil auf Dagobah ein kurzes Lichtschwert, da es ihm wegen seiner geringen Körpergröße sehr entgegenkam. Dass er sich mit dieser Waffe hinter niemandem verstecken brauchte, zeigen seine Kämpfe gegen Dooku und Palpatine.
Im Gegensatz zu den kurzen Lichtschwertern gibt es auch besonders lange Lichtschwerter, die eine bis zu drei Meter lange Klinge erzeugen und mit denen man auch etwas weiter entfernte Gegner angreifen kann, während diese erst diese Distanz überbrücken müssen. Dafür ist es äußerst schwierig, sich mit diesen Schwertern gegen nahe Gegner zur Wehr zu setzen. Zu ihrer Führung sind immer beide Hände von Nöten, wodurch viele Klingenspiele, die ein rasches Umgreifen benötigen, nicht möglich sind. Daher werden sie nur äußerst selten hergestellt und verwendet.
Dual-Phasen Lichtschwerter
Um diese Nachteile der langen Lichtschwerter zu umgehen, gleichzeitig jedoch ihre Vorteile nutzen zu können, wurden die sogenannten Dual-Phasen Lichtschwerter entwickelt. Diese verfügen über zwei Fokussierungskristalle, die durch einen Mechanismus im Griff des Schwertes innerhalb von Sekundenbruchteilen gegeneinander ausgetauscht werden können. Einer dieser Kristalle ist so gefertigt, dass er eine normale Lichtschwertklinge erzeugt, der andere eine lange Klinge. So kann man je nach Bedarf zwischen einem normalen und einem langen Lichtschwert wechseln. Weiterhin kann ein geschicktes Ändern der Klingenlänge im richtigen Augenblick auch zur Verwirrung des Gegners eingesetzt werden. Aufgrund des zusätzlichen Fokussierungskristalles ist ein solches Schwert aber deutlich schwieriger herzustellen. Bekannte Benutzer dieser Schwerter waren Darth Vader und Corran Horn
Trainings-Lichtschwerter
Da Jünglinge bereits früh den Umgang mit dem Lichtschwert erlernen, zu diesem Zeitpunkt aber ihre Fähigkeiten kaum einschätzen können, wäre es unverantwortlich, sie mit echten Lichtschwertern auszustatten, da sie sonst sich oder ihre Trainingspartner verletzen oder gar töten könnten. Daher gibt man ihnen spezielle Trainings-Lichtschwerter, deren Klinge wesentlich weniger fokussiert ist. Sie können dadurch nicht durch gepanzerte Objekte schneiden und richten bei einem Treffer auch nur minimale Verletzungen an und sind somit ideale Trainingswaffen. In einem echten Kampf sind sie aber kaum zu gebrauchen, können aber bei aggressivem Einsatz einer Person sehr schmerzhafte Verbrennungen zufügen.
Die Bruderschaft der Dunkelheit verwendete um 1000 VSY in ihrer Akademie stumpfe Trainingsschwerter aus Metall. Bei einem Treffer sonderten diese ein Gift ab, welches die getroffene Körperstelle kurzweilig lähmte. Obwohl kein Lichtschwert verwendet wurde, fügten sich die Schüler, während dem Training von ihrem Hass getrieben, oft schwere Verletzungen zu.
Eine eher unübliche Form des Lichtschwerts war die Lichtlanze, die nur von wenigen bekannten Jedi oder Sith genutzt wurden. Diese zeichneten durch einen besonders langes Heft aus, der allerdings mit größerer Präzision und auf ungefährlichere Weise als ein Doppelklingenlichtschwert genutzt werden konnte. Oftmals wurde das verlängerte Heft während des Kampfes auch als nicht tödliche Schlag- und Stoßwaffe benutzt. Bekannte Besitzer einer Lichtlanze waren der Jedi Kazdan Paratus und der Sith-Lord Darth Nihl, aber auch die Schattengarde des Imperators verwendete Lichtlanzen anstelle der bei Rotgardisten üblichen Energiepiken.
Lichtpeitsche
→ Näheres im Hauptartikel „Lichtpeitsche“
Zusätzlich zu den Lichtschwertern existiert eine etwas abgewandelte Form, die Lichtpeitsche. Unterschieden in zwei Arten, gibt es die auf dem Lichtschwert basierende Peitsche, deren Klinge nicht stabilisiert wird und zum Beispiel von Githany und der Nachtschwester Silri verwendet wurde. Anders bei der Peitsche der Kopfgeldjägerin Ona Nobis: Hierbei handelte es sich um eine Peitsche, deren Metallleine, ähnlich wie eine Vibroklinge, durch Betätigung eines Schalters auf den Energiemodus umgeschaltet werden und so auch bei einem Kampf gegen Jedi genutzt wird.
Tonfa-Lichtschwerter
Tonfa-Lichtschwerter sind eine spezielle Konstruktion, wobei an einem normalen Lichtschwert ein vertikaler Griff angebracht wird und erst mit diesem wird das Lichtschwert geführt. Im Kampf wird das Tonfa-Lichtschwert häufig unter dem Unterarm gehalten und am Griff kreiselnd bewegt. Maris Brood benutzte diese Schwertform.
Verwendung
Das Lichtschwert ist äußerst vielseitig. Man kann es sowohl als Waffe als auch als Werkzeug verwenden, man kann damit Leben retten oder Lebewesen auf grausamste Weise töten. Ein solches Schwert ist, genau wie der Einsatz der Macht, weder gut noch böse, es kommt in besonderem Maße auf den Benutzer an. Schweißen, Schneiden oder Schmelzen gehören genauso zu den Einsatzmöglichkeiten wie das Abwehren von Blasterschüssen und die Absorption von Machtangriffen. Sowohl für die Jedi als auch für die Sith ist es im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Symbol geworden, jedoch besteht zwischen ihnen ein grundlegender Unterschied in ihrem Verständnis von ihrer traditionellen Waffe.
Die Jedi
- „Und versuche, das hier nicht wieder zu verlieren! Diese Waffe ist dein Leben!“
- — Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)
Die Jedi bemühen sich, so selten wie möglich Gewalt anzuwenden. In einer Konfliktsituation vernichten sie den Aggressor nicht, sie setzen auf eine friedliche Lösung. Ihre Schwerter sind für sie Werkzeuge, um den Frieden zu erhalten und um sich und andere zu schützen. Damit Leben zu nehmen ist eine Notlösung. Oft genügt es auch schon, die Robe zurückzuschlagen und den Blick auf das Lichtschwert freizugeben, das an der linken Seite des Gürtels hängt, um einen wütenden Gegner zur Raison zu bringen. Gegen Ende der Galaktischen Republik waren die Jedi gezwungen, an immer mehr Interventionen teilzunehmen und zu töten, um den Frieden zu wahren.
Den Gebrauch von Lichtschwertern erlernen Jedi von klein auf. Schon die Jünglinge erlernen in Gruppen die Grundlagen der Handhabung, besonders in Verbindung mit dem Benutzen der Macht. Bevor die Padawane selbst ihr erstes Lichtschwert konstruieren, benutzen sie einheitliche Übungsschwerter, die kleiner und schwächer ausfallen als die der erfahreneren Jedi. Im Zuge der Ausbildung nähern sich viele Schüler dem Kampfstil ihrer Meister an, manche distanzieren sich jedoch bewusst davon und entwickeln ihren eigenen. Viele Jedi beherrschen außerdem den Kampf mit zwei Schwertern, jedoch setzen ihn nur die wenigsten ein.
Die Sith
Der Kampf Meister gegen Schüler.
Schon vor der Erfindung des Lichtschwertes waren die Waffen der Sith Insignien ihrer persönlichen Macht. Wer sich ihnen in den Weg stellte, war nichts weiter als ein kleines Hindernis bei ihrem Aufstieg, und wurde ohne zu zögern niedergestreckt. Seit es die Lichtschwerter gibt, hat sich daran nichts geändert. Auch mit ihnen wurde rücksichtslos und unnötig gemordet. Die Hoheitsstellung der Sith in der Galaxis baute auf dem Schrecken und der Gewalt auf, die mit ihren Waffen in die Welt gesetzt wurden. Doch das, was sie gesät hatten, fiel auch auf sie zurück. Viele mächtige Sith starben durch das Schwert ihrer eigenen Schüler, die auch in den Genuss dieser verlockenden Machtstellung kommen wollten.
Der Kampf
Kampfstile
Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Kampfstile, die nicht nur von den Kämpfen von Jedi und Sith untereinander, sondern auch von der Entwicklung der Schusswaffen beeinflusst wurden. Der Schwertkampf war zunächst nur für das Duell gedacht, doch mit zunehmendem Einsatz von Blasterwaffen bildeten sich neue, defensivere Stile heraus, die die effiziente Abwehr von Geschossen erlaubten. Dazu gab es immer eine Gegenbewegung, die sich von den angeblich zu passiven Stilen distanzieren wollte. Sieben Stile sind bekannt, die sowohl von den Sith als auch den Jedi verwendet werden:
Zudem ist noch eine weitere Form bekannt, die als die Vorstufe des Vaapad gilt, sie wird Juyo genannt.
Weitere Möglichkeiten
Neben dem Kampf mit dem Standard-Schwert mit seinen vielfältigen Stilen gibt es noch weitere Variationen. Verfügt man über zwei Schwerter, kann man je eines mit einer Hand führen und kann somit zwei Klingen gleichzeitig einsetzen. Ein einhändig gehaltenes Schwert kann sich zwar in der Schlagkraft nicht mit einem beidhändig geführten messen, doch das wird durch die Kombinationsmöglichkeiten der beiden Schwerter mehr als ausgeglichen. Während man für gewöhnlich nur entweder parieren oder angreifen kann, ist es zum Beispiel möglich, mit einer Hand abzuwehren und gleichzeitig mit der anderen zuzustoßen. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Schwerter mit der Macht zu kontrollieren, wie beim telekinetischen Lichtschwertkampf.
Beim Kampf mit einem Doppelschwert hingegen hängen beide Klingen direkt zusammen, was eine besondere Koordination und viel Training erfordert. Oft werden schnelle Wirbel und Drehungen eingesetzt, wobei dem Gegner die Angriffsfläche genommen wird. Vorteilhaft ist natürlich der Einsatz gegen mehr als nur einen Gegner, wie es zum Beispiel Darth Maul im Kampf gegen die Jedi auf Naboo tat. Im Allgemeinen ist man mit einem Doppelschwert technisch im Vorteil, man geht aber bei wenig Erfahrung ein großes Risiko ein.
Dier erste Form Shii-Cho
Shii-Cho, auch als Der Weg des Sarlacc oder Form I bekannt, ist die erste Form des Lichtschwertkampfes der Jedi. Das Shii-Cho ist ein schneller und wilder Stil, mit dem man Gegner schnell zur Ermüdung bringt und ihm den letzten Schlag verpasst.
Seine Einfachheit ist hierbei seine Stärke, denn die Bewegungen hier erfordern im Vergleich zu einigen der anderen sechs Techniken wesentlich weniger Kraft bzw. Macht. Die Bewegungen, Angriffe und Verteidigungen sind noch sehr ursprünglich und beruhen auf den klassischen Formen, bzw. den Grundtechniken von Angriff und Verteidigung des Schwertkampfes ohne Lichtschwert.
Im Lauf der Jahrhunderte war diese Form Standard, konnte sich später jedoch nicht gegenüber neueren Formen behaupten. Den ersten „Rückschlag“ erhielt Shii-Cho durch die Entwicklung des Makashi-Stils. Dennoch blieb es selbst zu Zeiten der Klonkriege der Standardstil bei der Ausbildung der Jünglinge, weil er sich gut zum Kampf gegen mehrere Gegner eignet.
Zweite Form Makashi
Makashi, auch bekannt als Weg des Ysalamir oder Form II, ist der zweite der sieben bei Jedi gebräuchlichen Lichtschwert-Stile. Er gilt als sehr elegant und edel. Durch subtile und präzise Bewegungen, geleitet durch die Macht, wird minimaler Aufwand zu maximalem Nutzen geführt. Typisch ist, dass Bewegungen des Lichtschwerts ineinander übergehen und deshalb sehr flüssig und schnell erscheinen. Wichtig für diesen Stil ist eine große Handgeschicklichkeit. Makashi erweist sich im reinen Lichtschwertduellen als sehr vorteilhaft. Deshalb hatte dieser Stil sogar eine Blütezeit. Während dieser entwickelten Jedi eine besondere, gebogene Form des Lichtschwerts. Diese erlaubt zusätzlich präzise Paraden und eine effektivere Klingenkontrolle. Graf Dooku lehnte sein Lichtschwert an diesen Typ an und wählte damit ein Design, das, entgegen der Tradition, dem seines Meisters, Yoda, nicht glich. Während Blasterwaffen immer beliebter wurden, geriet Makashi in den Hintergrund, denn, trotz seiner defensiven Vorteile, erwiesen sich Formen wie Soresu und Shien/Djem So als effektiver zur Blasterdeflektion.
Ein bekanntes Manöver ist der Makashigruß, bei dem das Lichtschwert zu Beginn des Kampfes ein X in die Luft zeichnet. Graf Dooku führte dies im Duell gegen Yoda während der Schlacht von Geonosis im Jahr 22 VSY aus.
Dritte Form Soresu
Soresu, der dritte Lichtschwert-Stil, auch Form III genannt, enstand wegen des Fortschritts in der Blastertechnik und da die Jedi daher einen Weg brauchten, Schüsse aus Blastern sicher und effektiv abwehren zu können. So entwickelte sich die Form III. Im weiteren Lauf der Geschichte wurde Soresu immer mehr weiterentwickelt, bis sie schließlich zu einem starken Ausdruck der Jedi-Philosophie wurde.
Form III maximiert Verteidigung und Schutz, da die Bewegungen so knapp und dennoch so effizient wie möglich gehalten werden, damit eine möglichst geringe Angriffsfläche geboten wird. Nach dem Tod seines Meisters Qui-Gon Jinn (dieser bevorzugte Form IV) widmete sich Obi-Wan Kenobi dem Soresu, da er erkannte, dass Jinns Defensive gegen die Sith-Künste von Darth Maul nicht ausreichend war.
Wahre Form-III-Meister gelten als unbesiegbar, allerdings sagen Kritiker, dass Benutzer der Form III auch keinen Kampf gegen einen ebenbürtigen Gegner gewinnen können, da sie viel zu passiv sei. Tatsächlich ist es so, dass Meister des Soresu im Kampf gegen einen gleichstarken Gegner so lange warten, bis sich eine Möglichkeit zu kontern bietet. Aufgrund der Kritik an Soresu wurde dann schließlich auch die Form V entwickelt, die auf der Grundlage von Soresu beruht, allerdings insgesamt deutlich offensiver ist und sich auch für den Angriff eignet.
- Kenobi: „Ich fühle mich sehr davon geschmeichelt, dass ihr mich für einen Meister [des Soresu] haltet, aber...“
- Windu: „Nicht für einen Meister. Für DEN Meister. Seid der, der ihr seid - dann wird euch Grievous nie besiegen.“
- — Mace Windu zu Obi-Wan Kenobi, bevor er diesen aussendet um General Grievous zu stellen. (Quelle)
Als Obi-Wan im Jahr 19 VSY gegen General Grievous kämpfte, setzte der Jedi ebenfalls Soresu ein. Zwar ist Soresu eine defensive Kampfstil-Art, doch wurde es schwer für Kenobi gegen vier Lichtschwerter zu kämpfen. Schließlich erledigte er Grievous mit einem Blaster.
Vierte Form Ataru
Ataru ist die vierte und eine sehr aggressive Form des Lichtschwertkampfes. Der Kämpfende setzt hierbei ganz auf die Macht, die seinen Körper durchfließt und seine Leistungsfähigkeit weit über die natürlichen Grenzen hinaus erhöht. So ist es dem Meister dieser Form möglich, im Kampf mit vollem Körpereinsatz zu kämpfen, nicht umsonst gilt Ataru als die akrobatischste aller Formen. Jedi und Waffe verschmelzen regelrecht zu einer Einheit und da das Tempo, mit dem der Kampf betrieben wird, sehr hoch ist, verschwimmt man sozusagen mit der Umwelt.
Zu den typischen Körperbewegungen gehören Salti, spektakuläre Sprünge und Wirbel, die Bewegungen mit dem Lichtschwert sind weit ausholend und meist kreisend. Angereichert mit einem hohen Maß an Präzision, Schnelligkeit und Stärke sind die Angriffe überaus effizient. Die größte Schwäche besteht jedoch gerade hierin, denn die ausladenden Bewegungen eignen sich kaum zur Verteidigung. Diese Defensive lässt sich häufig mit einem schnellen, präzisen Stil wie Makashi umgehen.
Die berühmtesten Jedi, die diese Form einsetzten, waren Yoda, der damit seine geringe Körpergröße kompensierte, und Qui-Gon Jinn. Obi-Wan Kenobi lernte diese Technik zuerst ebenfalls, doch nachdem er merkte, dass diese Form des Kampfes nicht genügend Defensive bot, spezialisierte er sich auf Soresu.
Fünfte Form Shien/Djem So
Die fünfte Form des Lichtschwertkampfes ist das Shien/Djem So. Es ist eine sehr mächtige Form. Wahre Meister dieses Stils sind fast wie beim Soresu nicht zu schlagen, denn es ist eine Form, mit der man sich aufgrund der Soresu-Grundlage sehr gut gegen Laserbeschuss verteidigen kann (Shien-Ausprägung). Gleichzeitig ist es auch eine gewaltige Form zum Duellieren (Djem So-Ausprägung), da vor allem dieser Verwendungszweck viele Elemente aus dem Makashi enthält. Beide Ausprägungen werden aufgrund ihrer Ähnlichkeiten unter Technik V zusammengefasst, auch wenn sich die Verwendungszwecke deutlich unterscheiden.
Dieser Stil erfordert neben hoher Geschicklichkeit viel Kraft und Macht, die Bewegungen mit dem Schwert wie auch mit dem ganzen Körper sind leichtfüßig, gleichzeitig jedoch sehr wild und aggressiv, was den Stil wesentlich aggressiver und direkter macht als die zugrunde liegenden Formen des Lichtschwertkampfes. Hinzu kommt ein hoher Einsatz seines eigenen Körpers wie beispielsweise Tritte und ein breites Arsenal an Techniken und Verwendungszwecken, die nicht nur dem Duellieren oder der Abwehr von Lasern dienen.
Sechste Form Niman
Niman ist die sechste Form des Lichtschwertkampfes der Jedi. Da sie sehr gemäßigt ist, eignet sie sich weniger für einen aggressiven Kämpfer als für einen Diplomaten.
Dieser Stil war zur Zeit, als Palpatine Kanzler war, Standard in der Ausbildung der Jünglinge im Jedi-Tempel. Einerseits entspricht die gemäßigte Art dem Streben der Jedi nach Harmonie, andererseits erleichtert es Niman, später andere Stile zu erlernen, da die Hauptelemente von Shii-Cho, Soresu, Shien/Djem So und Ataru stammen. Der Benutzer dieser Technik erhält also das Grundwissen der anderen Techniken, was ihn zur idealen Besetzung bei diplomatischen Missionen macht und sich der Jedi auch gut für kleine Scharmützel eignet. Dennoch wird diesem Stil vorgeworfen, weniger anspruchsvoll zu sein als seine Basisstile, außerdem fehlt es Niman an Effizienz in Krisensituationen unter extremem Beschuss oder im Kampf gegen andere Gegner mit Lichtschwert. Dieser Vorwurf ist berechtigt, wie die Schlacht von Geonosis zeigt: Fast alle Niman-Meister kamen dort um. Dennoch kann man durch intensives Training Niman auf eine äußerst hohe Ebene bringen, sodass es sich besser für den Kampf eignet, allerdings ist dazu auch der Wille nach mehr Macht notwendig - und die Diplomaten, die ihn meist verwenden, bevorzugen die gemäßigte Variante.
Eine Unterform von Niman ist Jar'Kai, diese ermöglicht dem Benutzer den Kampf mit zwei Lichtschwertern.
Siebte und Lezte Form Vaapad
Vaapad, die siebte Form des Lichtschwertkampfs, ist nach einem gefährlichem Raubtier auf den Monden von Sarapin benannt. Es ist ein Geisteszustand, der sich gemessen an Aggressivität und Kraft zu anderen konventionellen Techniken besonders für die dunkle Seite der Macht eignet. Um Vaapad zu nutzen, muss ein Jedi sich erlauben, den Kampf zu genießen und die Furcht des Gegners als Waffe einsetzen. Ein Meister dieses Stils ist nahezu unbesiegbar.
Mace Windu hatte das Vaapad geschaffen und an den Lichtschwert-Ausbilder Sora Bulq weitergegeben, der es darin ebenfalls zu hoher Meisterschaft brachte, bevor er der dunklen Seite verfiel und von Quinlan Vos auf Saleucami getötet wurde. Die einzige weitere Meisterin in der siebten Form zu Zeiten der Klonkriege war Depa Billaba, deren Meister Mace Windu war.
Technik
Einzelne Elemente aus Vaapad ähneln nicht nur Elementen aus weiteren Stilen, der Stil selbst ist auch mit großem Machtaufwand verbunden, daher muss ein Jedi erst einmal einige Formen auf einem hohen Niveau beherrschen, bevor er sich Vaapad widmet. Auch wenn viele Elemente solchen aus Shii-Cho, Ataru oder Shien/Djem So ähneln, ist dieser Stil ganz anders als die anderen. Es wird mit vollem Körpereinsatz und mit hohem Kraft- und Machtaufwand gekämpft, der den Kämpfenden in eine Art Trance versetzt. Auch wenn der Kämpfer äußerlich ruhig wirkt, ist er hoch angespannt und konzentriert, sein innerer Druck ist unermesslich. Die Bewegungen sind direkt, kräftig, schnell und unzusammenhängend, ihre Offenheit soll den Gegner nur zum Angriff reizen, um ihn in eine Falle zu locken (Beispiel: Mace Windu kämpfte gegen Darth Sidious und zeigte ihm dabei seine offene Front.), denn die Elemente dieses Stils gewährleisten gleichermaßen eine gute Defensive wie eine mächtige Offensive. Der Kämpfer scheint in einem Vaapad-Kampf mit der Umwelt zu verschmelzen, so schnell und unberechenbar ist dieser Stil. Das alles macht Vaapad perfekt für den Angriff, er eignet sich u.a. gut zum Duellieren. Obwohl Wirbel und ähnliches hier nicht vorkommen, wird der ganze Körper in hohem Maße beansprucht, z.B. werden auch Tritte, Sprünge, ruckartige Ausweichmanöver und ähnliche Bewegungen von den Anwendern dieses Stils genutzt. Am gefährlichsten ist jedoch, dass der Kämpfer sich so verhält, dass sein Gegner die Attacken nicht kommen sehen kann.
Ein wichtiges Element des Stils ist die Macht der Fokussierung und der Reflexion, die den Kampf auf eine höhere Ebene verlagert. Vaapad fokussiert die Macht des Gegners und dessen Angst, wirft sie auf diesen zurück und schüchtert ihn so ein. So gewinnt der Kämpfer an Macht. Diese fokussiert er, was höchste Konzentration verlangt, und begibt sich dadurch in eine Art Kampfrausch, stetig gestärkt durch eigene und gegnerische fokussierte Macht und Kraft. So ist es nicht verwunderlich, dass der Vaapad-Kämpfer im Kampf auf einem schmalen Grad zwischen der dunklen und der hellen Seite der Macht wandelt. So fielen Sora Bulq und Depa Billaba der Dunklen Seite anheim. Ferner erlaubt diese Kraft des Stils dem Kämpfenden auch, Machtangriffe nicht nur abzuwehren, sondern auch zu reflektieren.
Es existiert ein ähnlicher Stil namens Juyo, dies war außerdem die seltene und noch nicht wirklich eigenständige Vorform, nach der Mace Windu sein Vaapad richtete. Darth Maul war darin ein Meister.
Jedi, wie Plo Koon, lehnten diese Technik ab, da sie zu nahe an der Dunklen Seite ist. Diese benutzen stattdessen lieber Ataru oder Shien/Djem So.